Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Verwirrtes...

Meine arme kleine Seele...

fühlt sich derzeit wie ein Sofakissen..

Platt gesessen, rumgeworfen, gründlich aufgeschüttelt und mit einem Handkantenschlag ordentlich in der Mitte eingedellt und wieder an Ort und Stelle platziert...

Nachdem das letzte Jahr schon so furchtbar endete, mit Woodys Tod, ist das neue Jahr irgendwie auch deprimierend. Zumindest empfinde ich es so. Dieses ständige trübe Wetter, kein Winter, kein Frühling, so ein Zwischendings zwischen düster und ganz düster.. Einige Hiobsbotschaften aus dem Umfeld, auch wenn sie mich nicht soo persönlich betrafen, aber dennoch nimmt mich das immer mit. HSP sei dafür gedankt, auch wenn ich mich weigere, mich auf diese Tatsache zu reduzieren, aber es lässt sich halt nicht leugnen. Dann war ständig etwas mit den Katzen. Erst war Marcy krank, dann Sally, Frodo ist verschwunden, seit Wochen, und ich rechne nicht mehr wirklich mit seiner Rückkehr, auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt.

Schließlich waren alle Katzenmädels auf einen Schlag verschwunden, am gleichen Tag, an dem beim Nachbarn die Enten angegriffen wurden. Die Ente war weg, der Erpel schwer verletzt, er ist inzwischen auch tot. Da kam ich schon ins Grübeln. Erst zwei Tage später tauchten die Damen wieder auf, sehr zu meiner Freude. Ganz cool, als wäre nichts gewesen, kamen sie angetippelt. „War was?“

Bei mir lösen diese ganzen negativen Sachen eine fürchterliche Teilnahmslosigkeit aus, die dazu führt, dass ich mich zu nichts aufraffen kann. Ich möchte gern, krieg aber den Hintern nicht hoch, nur das Notwendigste funktioniert. Und ich könnte dann nur schlafen, am besten rund um die Uhr. Das funktioniert natürlich auch nicht, erstens muss ich ab und zu mal arbeiten gehen und dann, selbst wenn ich mich hinlege, schlaf ich nicht ein, oder nicht lange. Und besser geht es mir danach auch nicht.. 

Hoffen wir mal, dass der Frühling das ändert, immerhin hab ich gestern und heute schon ein bisschen im Garten erledigt...

Nickname 02.04.2016, 18.21 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Warnung vor Futterproben im Briefkasten


Unter dem Markennamen "Fressnapf" werden gefälschte Futterproben in Briefkästen verteilt.

Hier nachzulesen:


Falsche Futterproben

Nickname 02.03.2016, 15.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Jedes Ding hat zwei Seiten...

oder die Kunst, die richtige zu wählen...

Nachdem mich die senile Bettflucht (und meine nach Erlösung schreiende Blase) wieder mal früh um fünf Uhr aus dem Bett gescheucht hatten, packte mich dann gegen sieben Uhr ein leises Hungergefühl. Da auch der Kaffee dieses nicht mehr wirklich betäuben konnte, schlurfte ich also in die Küche, um einen Blick in unseren utopischen Kühlschrank (der für zwei Personen eigentlich völlig überdimensioniert ist, die Kaufgeschichte muss ich bei Gelegenheit auch mal erzählen) zu werfen.

Sofort sprang mich (natürlich bildlich gesehen, weil gestern frisch gekauft und noch nicht zu einer neuen Lebensform mutiert) eine Packung Tatar an. So warf ich schnell ein gestriges Brötchen auf den Toaster und schnippelte ein paar Zwiebelringe. Ausnahmsweise schoss mir der Gedanke an einen nicht unwichtigen Bestandteil der Zubereitung, nämlich Salz, durch den Kopf, bevor Tatar und Zwiebelringe von mir zu einer homogenen Masse zusammengequetscht wurden. Normalerweise fällt es mir erst zu spät ein, sodass ich dann das Gesamte salzen muss, was ich absolut nicht leiden kann. Naja, jeder hat so seinen Spleen...

Da ich mit den Frühstückszutaten inzwischen im Esszimmer angekommen war, wo auch der Toaster sein Dasein fristet, wanderte ich also zurück in die Küche, um den Salzstreuer zu holen. Dieser ist kein „normaler“ Streuer, denn diese Dinger treiben mich regelmäßig zu leichten Aussetzern, weil die Streuöffnungen so gut wie immer dann verklebt sind wenn ich den Streuer benutzen will. Dass Reiskörner die Feuchtigkeit aufsaugen im Streuer ist übrigens ein Ammenmärchen, oder habt Ihr schon mal aufgequollene Reiskörner im Salzstreuer gefunden? Die haben allenfalls eine mechanische Wirkung, das Salz etwas streufähiger zu halten.

Zurück zu meinem unnormalen Streuer. Das ist schlicht so ein Gewürzstreuer von T*pper, fragt mich nicht nach der Bezeichnung. Dieser Hersteller hat so seltsame Namen für seine Produkte, dass mein Gehirn sich schlicht weigert, sie zu speichern. Nur der „Eidgenosse“ ist hängen geblieben, eine Vorratsdose ist das glaub ich. Und wieder zurück zum Streuer.. *hüstel*. Dieser hat praktischerweise zwei Klappen, eine, wenn man eine größere Salzmenge benötigt, die andere zum Streuen.

Nun ist mein Gehirn zwar durchaus leistungsstark, lässt sich aber unglücklicherweise leicht ablenken (was der Göttergatte ständig beklagt und ich dann vehement abstreite, höchstens mal kleine Abweichungen zugestehe). In diesem Fall war es gerade dabei, die Vor- und Nachteile von verschiedenen Haselnussarten und ihren potentiell benötigten Befruchtersorten abzuwägen, während ein recht kleiner Teil sich auf meine manuelle Betätigung konzentrierte. So öffnete ich die Klappe und streute... nein, eben nicht. Ich schüttete etwa ein Viertel des Inhalts auf eine Hälfte meines Brötchens sowie die Zwiebeln, die ihr Dasein noch am Tellerrand fristeten... Falsche Seite...

Nun mag ich zwar Tatar recht salzig, aber ich bevorzuge es, wenn ich das Fleisch unter dem Salz noch erkennen kann. Da dies hier definitiv nicht gegeben war, häufte ich die Zwiebeln auf das Brötchen und wanderte zum dritten Mal in die Küche, in der Hoffnung das überschüssige Salz abspülen zu können. Die Alternative wäre das nackte Brötchen gewesen, zumindest eine Hälfte, denn der Rest des Tatars ruhte schon sanft in Woodys Magen (natürlich ohne Salz und Zwiebeln).

In der Küche angekommen überkam mich der glorreiche Gedanke, einen Teil des Salzes im Mülleimer zu entsorgen. Also öffnete ich den Deckel, schüttelte mein Brötchen... und entsorgte so Salz, Zwiebeln und Tatar gleichermaßen. In diesem Moment erinnerte ich mich auch daran, dass Butter nicht nur den Zweck hat, gut zu schmecken. Nein, sie pappt auch den Belag, zumindest begrenzt, ans Brötchen. Zu schade, dass ich vergessen hatte, Butter zu verwenden. Da sich das Abspülen nun erledigt hatte, raffte ich die kläglichen Reste meines Frühstücks, eine Trostpackung Kekse und die ebenso (wenn nicht noch mehr) kläglichen Reste meiner Würde zusammen und verließ den Ort des Geschehens erhobenen Hauptes (wodurch ich über Lucky stolperte und beinahe noch die zweite Brötchenhälfte eingebüsst hätte...)

Nein, ich kaufe trotzdem keinen Salzstreuer... Tatarbrötchen werden eh überbewertet.

Nickname 30.12.2015, 14.03 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

*kopfkratz*

Heute bekam ich den Newsletter eines Discounters mit dem Betreff:

"Der Techniker ist informiert..."


Worüber? Das wüsste ich wirklich gern...
Die Mail enthielt tatsächlich nur die üblichen Wochenangebote...

Nickname 28.12.2015, 18.14 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein ganz entspanntes, friedliches und fröhliches Fest...

wünschen wir allen, die uns hier im Blog besuchen.

Nickname 24.12.2015, 18.08 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Last Christmas...

diesen Song von "Wham" gibt es seit 31 Jahren.

Und genauso lange hasse ich ihn wie die Pest. Unglücklicherweise scheine ich der einzige Mensch auf der Welt mit dieser Einstellung zu sein, denn in der Weihnachtszeit wird er im Radio öfter gespielt als "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" im Fernsehen gezeigt wird (das liebe ich aber).

So auch heute. Ich hab hier am PC oft den Stream meines Lieblingssenders an, bin aber, nachdem oben genanntes lief, zu Y*u Tube gewechselt. Nach einiger Sucherei entschied ich mich für "We are the world" von USA for Africa.. Nun ratet, was das Autoplay mir im Anschluss an den Song antat offerierte.. genau...*grrrrrrrrr*

Nickname 23.12.2015, 08.15 | (0/0) Kommentare | PL

Der FI-Schalter...

ist ja eine segensreiche Erfindung, die einen vor allerlei Unbill beschützt...

Heute hätte er den Göttergatten beinahe vor der Frühschicht beschützt. Irgendwann, während wir selig schlummerten entschloss er sich, seinen Job zu machen.
Der Göttergatte, der eigentlich jedem Bären im Winterschlaf Konkurrenz macht, wachte aus unerfindlichen Gründen dennoch rechtzeitig auf und wunderte sich, das irgend etwas anders war. Dann wurde ihm bewusst, dass etwas fehlte.. die Leuchtanzeige des Radioweckers.
Ich hingegen, die normalerweise den Schlaf einer Notfallschwester auf Speed hat und bei jedem Niesen der Katzen hochschreckt, wachte erst auf, als er sich durchs Schlafzimmer tastete. Erstaunlich, wieviel Licht so ein Radiowecker spenden kann, wenn er denn an ist, denn normalerweise sieht der Göttergatte morgens damit genug, um nicht wie eine Hummel im Glas durchs Zimmer zu poltern.
Auf meine gemurmelte Frage, wie spät es denn sei, bekam ich die Information, dass der Strom weg sei. Das kann hier vieles bedeuten, vom FI bis zum globalen kompletten dörflichen Stromausfall...
Ich rappelte mich also aus meinem Kokon auf und stolperte ihm hinterher. Unten im Flur kam er mir schon wieder entgegen, in der Hand ein LED-Teelicht von meiner spärlichen Weihnachtsdekoration im Flur. Das war ein schönes Bild, der 1.90m Hüne mit dem Lichtlein in der Hand. Damit hatte er die Taschenlampe aufgespürt, die im Esszimmer (theoretisch) immer am selben Platz liegt für solche Fälle.
Die Ursache des Ausfalls liegt irgendwo im Arbeitszimmer am PC des Gatten. Zum Glück haben wir bei der Stromverlegung in einem Anfall von Perfektionismus jeden PC, jedes Zimmer, Waschmaschine, Herd, Therme und was weiß ich mit separaten Sicherungen abgesichert. So nimmt man den Störfaktor vom Netz und hat trotzdem noch überall Strom und Licht.
Letztendlich war es dann doch erst 4:30 Uhr, sodass die Frühschicht dann noch ungehindert ihren Lauf nehmen konnte..
Ich krabbelte wieder in meinen Kokon, konnte dann aber nicht mehr einschlafen.
Weiß noch jemand, wie schwer 5,5kg Woody sind, wenn sie tiefenentspannt auf der Brust ruhen? Nachdem ich 20min mit meiner Atemnot gekämpft hab, hab ich aufgegeben. Der erste Kaffee war wie Ambrosia...

Nickname 23.12.2015, 06.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Blumenzwiebeln sind heimtückisch...

sie liegen da so ganz harmlos in ihren Kartons in den diversen Geschäften und lassen ihre bunten Hochglanzbildchen scheinbar ganz unschuldig schimmern. Sie wissen ganz genau, dass die meist trübe Jahreszeit, in der sie verkauft werden, ob nun im Frühjahr oder Herbst, mich dazu verführt, sie mitzunehmen...

Jedes Frühjahr und jeden Herbst läuft es auf dasselbe hinaus. Ich verkünde allen, die es (nicht) wissen wollen und/oder besser wissen, dass ich dieses Jahr nicht eine einzige Blumenzwiebel kaufe. Ja, ist klar... Dann folgt noch eine Auflistung von Gründen.

Im Herbst: Ich hab gar keine Zeit die zu stecken.. Die Tulpen werden eh von Mäusen etc. gefressen, blühen doch meist in der falschen Farbe oder gar nicht, Narzissen sind eh immer gelb, auch wenn weiß drauf steht und so weiter. ..

Im Frühjahr: Dahlien brauchen soviel Platz, müssen ausgeputzt werden, wollen oft gegossen werden, Lilien werden eh von den Hähnchen gekillt und so weiter...

Dann bin ich wieder mal stolz auf mich, weil ich so konsequent bin.

Wenn dann in den Supermarktprospekten die ersten Anzeigen auftauchen.. Nein, ich kaufe keine Blumenzwiebeln!

Ist der Tag der Wahrheit gekommen, muss ich garantiert an diesem Tag einkaufen.. naja, nur mal gucken. Was damit endet, dass im Wagen mehr Blumenzwiebeln liegen als Lebensmittel... Zuhause pack ich die nicht gekauften Blumenzwiebeln dann in einen Klappkorb oder Baumwollbeutel und lagere sie im kühlen Vorraum des Hauses.

Dieser Vorgang des Nichtkaufens wiederholt sich dann solange, bis alle Discounter ihre Blumenzwiebelangebote durch haben. Inzwischen reichen Klappkorb und Beutel natürlich nicht mehr aus, denn ich hab auch in diversen Baumärkten keine Blumenzwiebeln gekauft.

Das Betreten des Vorraums wird inzwischen von einem etwas mulmigen Gefühl und scheelen Blicken in die bewusste Ecke begleitet, auch beschleicht mich täglich das Gefühl des Getrieben-Seins.. Wo.. pflanz ich das alles hin?
Doch als bekennende Pflanzenhortomanin bin ich geübt darin, diese Gedanken schnell zu verdrängen und mich damit zu beruhigen, dass ich ja noch genügend  Blumentöpfe und Pflanzkübel habe für den Notfall.

Und ob Ihr es glaubt oder nicht, alles trifft jedes Jahr genauso ein.. Ich stehe bis in den Dezember und stecke Zwiebeln oder pflanze im Frühsommer noch Lilien und Dahlien in große Kübel... Die Tulpen werden gefressen oder blühen zum Teil in der falschen Farbe, ebenso die Narzissen.. Die Lilien sind gerupft von den Lilienhähnchenlarven, die Dahlien schlappen, weil ich mit dem Gießen nicht nachkomme. Aber ich hab was gelernt..

Nächstes Jahr kauf ich keine Blumenzwiebeln mehr!

Nachtrag: Inspiriert wurde ich zu diesem Beitrag, weil ich heute bis vor kurzem ca. 300 Blumenzwiebeln draußen versenkt habe... Blumenzwiebeln sind heimtückisch!

Nickname 20.12.2015, 17.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Es gibt drei Gründe...

warum man sich nicht in der trügerischen Sicherheit wiegen sollte, dass das Licht vom Flur ausreicht, um in der dunklen Küche Katzennassfutter in die Näpfe zu füllen. Jedenfalls, wenn man im Dunkeln so wenig sieht wie ich..

Grund 1: Man sieht die armen, vor Hunger schon ganz eingefallenen Katzen nicht und tritt unweigerlich eine oder mehrere, was zu Geschrei ihrerseits und schreckhaftem Zucken meinerseits führt. Beides führt dann nahtlos zu
->

Grund 2: Man verkleckert durch das Zucken unweigerlich Futter auf den Fliesenboden, der in der Farbe leider recht angepasst ist, sodass man todsicher in die Futterbröckchen tritt und das Ganze erst sieht wenn man wieder in lichtere Gefilde gelangt und klebrige Fußabdrücke auf dem Laminat registriert, die vorher garantiert noch nicht da waren... Ebenso folgt daraus auch
->

Grund 3: Erst wenn die Feuchtigkeit langsam durch die Socken dringt merkt man, dass das Futter nicht nur auf den Fliesen, sondern auch im Zehenbereich der vorne offenen Latschen gelandet ist und man dringend andere Socken und Latschen braucht... Vorher war diese Empfindung vermutlich durch das dringende Bedürfnis überlagert zu fluchen weil man den verdammten Lichtschalter in der Küche nicht gedrückt hat.. mit der vagen Begründung, es lohne ja gar nicht für den Moment...

Nickname 18.12.2015, 21.22 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Weihnachten...

richtet seltsame Dinge mit und in den Menschen an...

Liebevolle Familienväter werden zu Testosteronbomben an der Tankstelle, um vor der Weihnachtsreise noch günstig zu tanken, natürlich als Erster! Ausgeglichene Mütter entwickeln sich in Sekunden zu Furien mit Reißzähnen und Klauen, wenns um die letzte St*r-W*rs-Actionfigur im Sonderangebot im Supermarktregal geht. Nette alte Damen mutieren zu geifernden Harpyien, wenn man an der Kasse nicht mitbekommen hat, dass sie trotz 5m Abstand zum nächsten Kunden dort anstehen...

So geschehen gestern in einem großen Einkaufszentrum im Havelland. Selbst die Verkäuferin am Leberkäsbrötchenstand hat mich angefaucht, weil ich es gewagt hab, meine Bestellung zu äußern.. Sie müsse erst ihre "Ware" aus dem Ofen nehmen. Klar, seh ich ja ein und ich hab auch nicht gedrängelt. Aber es stand ihr nicht an der Stirn angeschrieben und das hab ich ihr dann auch gesagt, höflich, aber dennoch etwas verärgert. Da war sie dann wieder freundlich. Hätte sich mein Göttergatte nicht diese Brötchen gewünscht, hätte ich mich vermutlich nach dem ersten Satz der Dame kommentarlos umgedreht und das Ganze sein lassen. Ich kann sowas auf den Tod nicht ab, ich lasse meinen Stress und Ärger auf der Arbeit auch nicht an anderen aus. Außer, sie sind schuld daran...

Nun fragt Ihr Euch vielleicht, warum ich so kurz vor Weihnachten so blöd bin und in ein Einkaufszentrum gehe.. ganz einfach, ich musste eine Stunde Zeit totschlagen, bis meine Tierärztin ihre Sprechstunde öffnet. Ich brauchte Herztabletten für Elwood.
Eigentlich hielt ich das für ne gute Idee, ich brauchte noch ein paar Kleinigkeiten und ein Gartencenter gibt es dort auch.
Das war auch meine erste Anlaufstelle. Es herrschte der übliche Betrieb, geschäftig aber nicht voll. Ich hab dann auch ne ganze Zeit dort verbracht, bin aber gegen meine Natur vernünftig geblieben, obwohl viele Gehölze reduziert waren. Die sind meine Schwachstelle, ich könnte überall welche pflanzen.. Aber trotz großem Grundstück ist auch dem ein natürliches Ende gesetzt, sonst brauch ich ne Machete...

An der Kasse traf ich dann auf besagte Harpyie, das war wohl der erste Warnschuss, den ich nicht ernst genommen hab.

Bei einem bekannten Bekleidungsgeschäft probierte ich eine Jacke an, außen Wildlederimitat, innen Fellimitat. 100% Fake, fand ich gut. Nicht gut fand ich, dass mein langärmeliges Baumwollshirt danach zum Fellpullover mutiert war. Ich war von oben bis unten mit weißen Fellflocken und Fusseln bedeckt.. Da gings mir wie der Queen.. I was not amused...
Und die war nicht billig, hat 79€ gekostet.. wert war sie nicht mal 1€...

Schlussendlich war ich froh, heil aus dem Ganzen raus zu kommen und Woodys Tabletten bekam ich dann auch.
Getankt hab ich nicht, ich bin mit Mühe durchs Parkhaus ausgewichen um von der Tankstelle runter zu kommen, das ist dort etwas seltsam gelöst.

Nickname 18.12.2015, 08.22 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

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