Dunkle Jahreszeit... aber bald werden die Tage wieder länger...

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gemeldet am: 19.11.2016 10:01

Wie so ein simples Ding...

doch soviel Spaß machen kann...

In diesem Fall ein Werbegeschenk eines bekannten Futtermittelherstellers.









Djinny und Indy hatten jedenfalls Riesenspaß. Leider ist das Zelt schon Geschichte, durch die wilde Toberei hat sich bald eine Stange durch das Material des Bodens gebohrt. Ich hab es dann entsorgt, die Verletzungsgefahr war mir viel zu groß, Spaß hin oder her. Aber sie haben schon zwei neue Spielzeuge, Bilder folgen dann.

03.12.2016, 08.01| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Katzen

Für alle Metallica-Fans...

Nickname 19.11.2016, 09.59| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ich liebe es...

Es ist geschafft...

die Miau!s sind gestern kastriert worden...

Den Termin zum Kastrieren musste ich gar nicht machen. Ich hab mit der Tierärztin abgesprochen, dass wir die Katzen einfach bringen, wenn wir sie gefangen haben. Ich kann mich ja nicht drauf verlassen, dass sie zum Termin alle da sind oder sich dann auch einkassieren lassen.
Aber es ging so einfach wie letztes Jahr mit den Peanuts, wir haben sie mit rohem Rinderhack nachmittags je zu zweit in die Kennel gelockt und dann die Klappe zugemacht. Dieses Jahr war es sogar noch einfacher, weil die Miau!s viel früher zutraulich geworden waren als die Peanuts. Dann sind wir (mit Blaulicht) nach Nauen gefahren. Dort blieben die vier Süßen dann über Nacht zum "ausnüchtern", am nächsten Vormittag waren dann die OPs. Nachmittags bekamen wir sie putzmunter wieder. Die Nacht verbrachten sie aber noch im Haus, erst als es hell wurde, durften sie dann wieder ins Freie.
Sie sind putzmunter und toben schon wieder draußen rum.

Ein neues Problem sind die Klitschkos... Vitali und Wladimir, zwei riesige, rote Kater, davon einer mit Ringelschwanz übern Rücken und einem Problem mit der Hinterhand, er läuft sehr steif und streckt die Beine weit nach hinten beim Gehen. Genauso ein Krankheitsbild hatten wir letztes Jahr bei einem schwarzweißen Kater, bei dem es aber extrem war. Wenn er rannte, fiel er um. Er war zur Paarungszeit hier. Ich hatte ihn zuvor nie gesehen und danach auch nie wieder. Ich fürchte, hier vererbt ein Katzentier seinen Gendefekt. Da alle Kater extrem scheu sind, ist leider kein Rankommen, geschweige denn ein Tierarztbesuch möglich.
Aber das eigentliche Problem ist, dass die Miau"s Angst vor den beiden haben, besonders Djinny. Sie bebt vor Angst und geht nicht raus, wenn einer der beiden da ist. Sie versteckt sich in einer Ecke oder in ihrer Schlafkiste und knurrt wie ein kleiner Wolf. Meist ist es Vitali, der wartet auch schon mal vor der Tür oder im Vorraum auf der Bank aufs Frühstück. Wenn einer von uns rauskommt, rennt er weg, aber nie weit. Er wartet, bis die Luft rein ist. Wenn die Miau!s zu dem Zeitpunkt nicht im Vorraum sind, dann verstecken sie sich draußen, meist im Stall, jedenfalls im Moment, wo das Wetter so mies ist.
Bisher habe ich nicht erlebt, dass einer der beiden wirklich aggressiv geworden wäre, jedenfalls nicht zu den Miau!s. Das Gekreisch hätte ich sogar im Schlafzimmer im 1.Stock gehört, ich kenn es daher, wenn die Ranzzeit losgeht. Mag sein, dass es schon mal kleinere Zusammenstöße gegeben hat, aber dann ohne Verletzungen, Schrammen oder dergleichen hab ich nicht feststellen können.

Trotzdem hab ich Sorge, dass das auf Dauer dazu führen kann, dass die Miau!s abwandern, beziehungsweise vertrieben werden. Bisher hatten wir aber solche Schwierigkeiten nur temporär. Muss ich wohl abwarten. Jetzt bin ich erst mal glücklich, dass alle vier es gut überstanden haben.

Nickname 11.11.2016, 16.59| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Katzen

Die Katze auf dem hohen Weindach...

oder von Glücks- und Unglückskatzen...

Etwa ein Jahr, nachdem wir unser Haus gekauft hatten, beschlossen wir, unseren Katzen einen Auslauf zu bauen. Freigänger sollten sie nicht werden, aus verschiedenen Gründen, die ich hier nicht weiter erklären will. Die darauffolgenden Diskussionen habe ich an anderer Stelle zu oft durch. Es ist so, basta.

Nach oben ist der Auslauf mit einem Fischernetz abgesichert, um die Katzen drinnen und die Waschbären und fremde Katzen draußen zu halten. Leider haben wir seit Jahren ein arges Problem mit wildem Wein, der uns irgendwann in den Jahren "entglitten" ist. Einige Jahre gesundheitlicher Probleme, in denen wir draußen wenig bis nichts tun konnten und es war zu spät.
Seitdem wuchert er durch den ganzen Garten, unterirdisch, versteckt in der Grasnarbe und auch ganz offen.. egal wieviel man rodet und rupft, immer bleiben Reste, die dann dreist wieder austreiben. So hat der Wein auch das Netz erobert, vom Haus ganz zu schweigen. Im Lauf der Zeit ist vom Netz nicht mehr viel zu sehen, das Gewicht tat sein übriges, so, dass eine Latte der Konstruktion schließlich nachgab. Auch das Netz hängt inzwischen arg durch, vom nicht vorhandenen Licht und Sonnenschein im Auslauf ebenfalls ganz zu schweigen.



Also beschlossen wir, das Netz auszutauschen und, mal wieder, den Wein zu bekämpfen. Ein spaßiges Unterfangen, wie mir wohl bewusst war. Das Bild ist vom Sommer, wir haben aber die laublose Zeit für unsere Aktion gewählt.

Zuerst schnitt der Göttergatte kleinere Partien des Netzes weg, ich zerrte und schnitt die Weinranken im Anschluss. Das ging besser als wir dachten, der Wein lag mehr obenauf, als dass er sich mit dem Netz verwoben hatte, wie von mir befürchtet. Natürlich war das Ganze der Aufmerksamkeit unserer Gartenkatzen nicht entgangen, die versammelten sich langsam um den Zaun. Die Miau!s, der Wurf von diesem Jahr, begnügte sich zum Glück damit, zu gucken und die umliegenden Bäume zu ersteigen. Marcie jedoch, eins der Kittykinder vom letzten Jahr, kletterte den Zaun hoch, von da aufs Weindach und dann.. ja.. dann ging das Gejammer los. Es ging nicht mehr vor und zurück, Madame hatte sich in eine ausweglose Situation gebracht. Aus ihrer Sicht zumindest, sie hätte ja einfach den Weg zurück nehmen können. Sie wollte aber lieber oben auf den Latten sitzen und angstvoll jammern. So schnitten wir direkt neben ihr noch ein Loch ins Netz, um sie in den Auslauf zu manövrieren. Wollte sie auch nicht.. Inzwischen kletterte Toffee, eins der Miau!s (Kittys Wurf diesen Jahres), die Leiter hoch, die außerhalb des Zaunes an der Hauswand stand, um näher bei ihrer großen Schwester zu sein und ihr moralischen Beistand zu leisten. Und dann.. begann es zu schütten wie aus Eimern.
Der Göttergatte war inzwischen in den Stall gegangen, auf der Suche nach Brettern zum "Brückenbau" über die Distanz vom Lattengerüst zum Zaun und hinunter. Doch Marcie fand wohl, dass Regen schlimmer sei als klettern, kraxelte mit Jammern und Stöhnen über Wein und Netz zum Zaun und sprang herunter.
Inzwischen saß Fräulein Toffee auf der Leiter.. und kam nicht mehr herunter.. Noch mehr Gejammer.. Da der Auslauf keine Tür nach draußen hat, was ich von Anfang an für einen Fehler hielt, was aber nicht gehört wurde, ging ich also durch und um das Haus herum zur Leiter, um die Jungfrau in Not zu retten. Als ich ankam, half ich ihr durch meine bloße Anwesenheit. Mich sehen und panisch die Leiter runterhangeln um dann davon zu rasen war eins.. Klar, ich fresse jeden Tag kleine Glückskatzen, zur Not auch ohne Senf...

(Un)Glückskatze Marcie



(Un)Glückskatze Toffee



Kleiner Nachtrag: Nein, wir vermehren hier nicht planlos Katzen und sind auch keine Hoarder. Kitty ist eine Streunerin, die hier vor einigen Jahren auftauchte, extrem scheu. Letztes Jahr brachte sie uns ihren Wurf, der aus drei Mädchen bestand, die wir nach den Peanuts-Mädchen benannten. Sally, Patty und Marcie. Alle drei sind kastriert.
Dieses Jahr brachte Kitty den nächsten Wurf, die Herbstwürfe hat sie bisher gnädigerweise ausgelassen.
Die Miau!s, diesmal vier Kitten. Speedy, Indy, Toffee und Djinny. Den Kastrationstermin für die vier werde ich diese Woche ordern. Nur Kitty entzieht sich jedem Versuch sie zu fangen. Selbst nach Jahren ist sie nicht bereit, sich auch nur streicheln zu lassen, eine wenn auch noch so flüchtige Berührung und sie flieht. Eine Falle hat keinen Sinn angesichts der Anzahl von Katzen hier im Dorf. Aber ich habe einen Plan...

Nickname 06.11.2016, 21.18| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Katzen

Ein Kinder-(Alp)traum... ?

Gestern im schwedischen Möbelhaus gesehen, zwischen all den niedlichen Kuscheltieren mit den seltsamen Namen, ok, seltsam nur für mich, weil ich kein Schwedisch kann. Da saß dieser nette Kerl...



Die Großmutter lächelt fröhlich zwischen dem Zahnpastagrinsen des adrett gekleideten Isegrimm. Finde nur ich das megaseltsam? Also nicht nur das Lächeln, sondern die ganze Figur.. Ich finde das nicht nur seltsam, sondern creepy..  Lufsig heißt der Gute...

13.10.2016, 14.31| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Die Kunst, rote Linsen zu kochen...

Oder: Die magische Suppe die zweite... Oder: die Tücken eines Schnellkochtopfes...

Vor längerem habe ich schon mal von meinen Erfahrungen mit roten Linsen geschrieben.
Und letztens beim Discounter sprang mir wieder eine Packung in den Einkaufswagen, also beschloss ich, heute gibt es Linsen... Suppengemüse hatte ich auch gleich mitgebracht, also frisch ans Werk.
Trotz meiner letzten Erfahrung mit dieser Materie beschloss ich, es mit dem Schnellkochtopf zu versuchen. Schließlich war ich ja nun erfahren, gewarnt heißt gewappnet sein. Doch der Teufel liegt im Detail...

Ich gab also reichlich Brühe in den Schnellkochtopf, die Linsen dazu und während das Ganze schon mal warm wurde, schnippelte ich mein Gemüse. Das dauerte nur ein paar Minuten, großes Brett, großes Messer und los gings. Dennoch reichte es aus, dass Brühe und Linsen schon recht heiß wurden. Ein Hauch von Schaum setzte sich an der Oberfläche ab, wurde von mir jedoch nicht weiter beachtet.. Ein großer Fehler...

Nun also warf ich das Suppengemüse den Linsen hinterher und schloss den Deckel. Das Ventil stellte ich auf die sanfte Garstufe und sah auf die Uhr. Vier Minuten hatte ich geplant. Allerdings beginnt bei diesem Topf die Garzeit erst, wenn ein stetiger Dampfstrahl aus dem Ventil austritt, ich weiß nicht, ob das bei anderen Töpfen auch so ist. Also nutzte ich die Zeit, um das angefallene Zubehör zu reinigen und wegzuräumen. Ran an die Spüle, mit dem Rücken zum Herd, immer ein "Ohr nach hinten" um beim ersten Zischgeräusch die Temperatur zu reduzieren und auf die Uhr zu schauen. Es passierte jedoch nichts. Als ich fertig war, den Wasserhahn zudrehte und mich umsah, hörte ich es, ein leises, kehliges Blubbern, der Topf sah aus, als hätte er ein Schaumbad genommen und wäre untergetaucht worden.. Eine hübsche gelbe Haube zierte sein Deckelchen. Und immer noch blubberte weiter fleißig gelber Schaum durch das Ventil, die Brühe lief inzwischen schon über die Herdplatte herab den Schrank herunter...
Ich sprang mit einem Panthersatz zum Herd (wobei es wohl eher wie ein strandendes Nilpferd aussah), schaltete ihn aus, griff das erstbeste Handtuch und warf es übers Ventil, das zweite auf die Platte, mit dem dritten fing ich das Rinnsal auf, das sich auf dem Weg gen Boden befand. Nachdem ich den größten Teil der Bescherung aufgewischt hatte, stellte ich den Topf in die Spüle, ließ kaltes Wasser darüberlaufen, und dachte mir phantasievolle Schimpfnamen für mich aus.

Nach dem Öffnen stellte sich heraus, dass die Linsen zu einer gelben homogenen Masse verkocht waren und nach gar nichts schmeckten. Null Eigengeschmack. Das deckt sich so gar nicht mit meinen letzten Erfahrungen, also wird es wohl das letzte "Magische Suppe Experiment" gewesen sein. Das einzig positive daran war, dass ich die Küche nicht verlassen habe während der "Vorwärmzeit"...

Nickname 01.10.2016, 18.40| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Gartenbesuch reloaded...

Nur die Farbe stimmte nicht...

Gestern abend verabschiedete sich der Göttergatte, um zur Arbeit zu fahren, Nachtschicht. Ich hab ihn, wie es sich für eine liebende Ehefrau gehört, an der Haustür verabschiedet, noch mal die Miau!s geknuddelt und bin dann aus dem Vorraum ins Haus gegangen. Mein Ziel, das Arbeitszimmer, liegt oben im Haus, ich war also gerade die Hühnerleiter Treppe hochgeklettert, als es klingelte.

Das verwirrte mich nun doch, abends um neun klingelt hier nie jemand. Konnte also nur der Göttergatte sein, der wollte, dass ich herunterkomme. Natürlich dachte ich sofort, es sei etwas mit einer der Katzen, in dieser Hinsicht bin ich etwas.. nun ja, ein höflicher Mensch würde wohl sagen, sensibel, ich sag, ich bin da durchgeknallt. Ich befürchte immer gleich das Schlimmste..

Ich also die Treppe wieder runtergepoltert, den langen Flur runtergeschliddert und abrupt an der Vorraumtür zum Stehen gekommen, rausgestürzt und.. fragt der Göttergatte mich: "Wer ist dieses schwarze Huhn, das auf dem Bollerwagen sitzt und schläft?" Mein Blick war schon umher geschweift auf der Suche nach der kranken, verletzten oder sonstwie beeinträchtigten Katze, nun irrte er zurück zum Bollerwagen, wo das noch recht kleine Huhn, nun wach, etwas müde und entnervt zurückblickte.

Der Bollerwagen steht zu Dekozwecken vor der Tür, unterm Vordach, damit er nicht nass wird. Das Huhn saß auf der Kante, die der Haustür am nächsten ist. Während wir noch überlegten, wo es hingehören könnte, abgesehen von unserem Nachbarn zur Linken, gibt es vorn im Dorf einige Nachbarn, die Hühner halten, steckte es den Kopf unter den Flügel und schlief weiter. Unser direkter Nachbar hat ja eigentlich weiße Hühner, die im Mai des öfteren zu Besuch gekommen waren.

Der Göttergatte ist dann trotzdem erst mal zu ihm gegangen Und richtig, der Nachbar vermisste seit Tagen ein Huhn, ein zweites war an dem Tag gerissen worden, vermutlich von einem Greifvogel. Er kam dann mit einem großen Eimer mit Deckel, steckte das Huhn hinein und trug es in die Heimat zurück. Es sind ja nur 50m Fußweg, so dass das Unglückshuhn nicht lange eingesperrt war.

Indy, das rote Miau! schlich die ganze Zeit sehr fasziniert um den Bollerwagen herum und beobachtete das Huhn gespannt, keine Ahnung, ob sie es als Beute gesehen hat. Allerdings war das Huhn in etwa genauso groß wie sie, das wäre dann ein recht interessanter Kampf geworden. Ich hab sie dann aber auf den Arm genommen, damit sie das Huhn nicht aufschreckt. Nachts im Dustern hinter einem gackernden Huhn durch den Garten zu rasen, gehört nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung an Herbstabenden.

Nickname 27.09.2016, 08.31| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Tierheimunterstützung

Hab zu spät gesehen, dass es ein Widget zum Einbinden in den Blog gibt, na gut, doppelt hält besser.

Nickname 25.09.2016, 17.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

Wer suchet, der findet...

nur meist nicht das, was er/sie sucht...

Heute war einer der Tage, an dem sich meine schlampige "Ordnung" diverser Unterlagen rächte. Die besteht darin, dass ich die Sachen in "Muss abgeheftet werden", "Muss ich noch bearbeiten" und "Guck ich noch mal an, bevors wegfliegt", sortiere. Letzteres sind meist irgendwelche Gutscheinangebote, die, bis ich sie lese, eh abgelaufen sind, Prospekte oder Flyer von Shops und Veranstaltungen, etc. Drei Stapel, geht eigentlich noch. Das Problem dabei ist, dass ich meist noch einen vierten Stapel anlege... "Muss auf die drei Stapel aufgeteilt werden". Oder, was noch schlimmer ist, ich lege was falsch hin...

Und es ist immer so, wenn ich etwas bestimmtes suche, liegt es nicht auf dem Stapel, wo es eigentlich sein müsste. Was dann unweigerlich dazu führt, dass ich alle durchsuchen muss. So auch heut wieder geschehen, auf meinem Schreibtisch stapelten sich die Papiere.. Schließlich und endlich hab ich auch gefunden, was ich gesucht hab. Und mir fest vorgenommen, in den nächsten Tagen alles ordentlich abzulegen. Heute war ich dazu dann zu entnervt, aber immerhin ist der Stapel "Guck ich noch mal an..." wesentlich kleiner geworden.

Und ich hab noch einen 10€ Gutschein von einem Pflanzenhändler gefunden, bei dem ich auf jeden Fall noch etwas bestellen will. Haltbar bis August 2017, das sollte ich gut schaffen.

Nickname 25.09.2016, 17.11| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Von einer die auszog...

zum Wertstoffhof zu fahren... also eigentlich wollten wir ja zu zweit hin, der Göttergatte und ich, aber so klingt der Titel besser...

Wie üblich zum Herbst hin überfiel uns die Aufräumwut, damit der Garten und Nebengelasse nicht so chaotisch in den Winter gehen. Sonst hat man im Frühjahr erst mal Nerv, bevor man mit den schönen Dingen anfangen kann, wie Knöterich bekämpfen, Efeu und wilden Wein rausreißen, die üblichen Späßchen hier. Aber da bin ich immer noch motiviert, was ich vom Herbst nicht sagen kann. Winterschlaf lässt grüßen...

Also dachten wir uns, frisch gewagt ist halb gewonnen. Unter anderem fielen uns noch zwei alte Regentonnen in die Hände, die einer ausgefallenen Herbsträumaktion zum Opfer gefallen waren. Wir haben sie nämlich nicht leer gemacht und natürlich sind sie geplatzt. Ich hatte sie aufgehoben, um darin Weinranken und Efeu trocknen zu lassen, in der Hoffnung, dass sie weniger wiegen und dann bei der Entsorgung billiger sind. Aber da eine volle (frische) Hängerladung 5€ Entsorgung kostet, wie ich danach dann feststellte, und der Gewichtsunterschied marginal ist, haben wir sie der Entsorgung anheim gegeben. Dazu noch die alte Deckung vom Tomatenhaus, transparentes Wellplastik, zwei große Rollen sind das. Haben wir dieses Jahr erneuert, weil die alte so blind war, dass wir auch Dachpappe hätten nehmen können.

Langer Rede kurzer Sinn, das Zeug landete auf dem Hänger und dann sollten noch ein paar alte Blumenkästen, kaputte Eimer und Kisten, was sich halt so sammelt im Lauf der Zeit, mit dazu. Aber dazu kam es nicht mehr, die

Miau!s kamen!

Was gibts denn hier??



Wo bist Du?



Hier!



Siehts hier oben anders aus?



Ich guck mal, wo es hier hin geht



Was ist das da an meiner Schwanzspitze?



Ich weiß es auch nicht, aber ich habs!



Warum ist das so eng hier unter?



Können wir den Spielplatz behalten?



Diese Kindsköpfe...






Nickname 21.09.2016, 11.20| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Katzen

Ein Jahr...

ist das neue "Cats crossing!" jetzt online...

Und wenn ich zurückblicke, habe ich viel weniger und oft auch ganz anderes als geplant gebloggt. Primär sollte es um meine Katzen und den Garten gehen. Aber wie das so ist, erstens kommt alles anders...

Nun hatte ich mir überlegt, mir selbst etwas Druck zu machen und mir vorzunehmen, in regelmäßigen Abständen zu bloggen. Drei mal die Woche oder am Wochenende, so in der Art. Nur, ich hab gar kein reguläres Wochenende...

Natürlich wäre es dennoch kein Problem, ich könnte mir vornehmen, an jedem freien Tag einen Beitrag zu schreiben. Aber so funktioniere ich irgendwie nicht. Zwänge, auch wenn sie von mir selbst kommen, bringen mich nicht weiter. Im Gegenteil, sie bedrücken mich, weil dann die Liste der Dinge, die ich machen will/muss, noch länger wird. Und das blockiert mich dann so, dass ich gar nichts mehr schaffe. So geschehen im Urlaub.. ich hab mir soviel vorgenommen, dass ich schon mutlos war, bevor ich überhaupt was angefasst hab... passiert ist dann fast gar nichts.
Nun könnte ich mir vornehmen, mir gar nichts vorzunehmen... Das funktioniert aber nicht, weil mein lästiges Gedächtnis ja genau weiß, was alles anliegt und es mir ständig vorhält. "Du solltest mal dringend..."

Eine Lösung für dieses Dilemma hab ich noch nicht, aber das ist nicht so schlimm. Jammern auf hohem Niveau, es gibt
wichtigeres als einen Blogeintrag von mir oder eine abgearbeitete To-Do-Liste... Am gemeinsten ist eigentlich, dass ich mich hinterher maßlos darüber ärgere, was ich alles hätte schaffen können..
Aber hätte/wäre/wollte hat noch nie jemanden weitergebracht, ich muss eben an meiner Motivation arbeiten.

Nickname 11.09.2016, 20.26| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Eigentlich...

bin ich keine Freundin von Coverversionen bekannter Songs..

Aber diese hier gefällt mir noch besser als das Original. Und wenn man sich verinnerlicht, dass der Sänger eigentlich aus der Metal-Scene kommt... Man hört es auch stellenweise und ich liebe es...

Sound of Silence

Passt auch perfekt zu meiner derzeit doch recht trüben Stimmung.

Nickname 07.09.2016, 21.23| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ich liebe es...

Ein Stück meines Herzens ist fort....

Am 1.8. hat auch Kira uns verlassen. 18 Jahre hat sie mit uns gelebt, glücklich, wie ich hoffe.
Keine laut schnurrende Katze mehr, die mein Kopfkissen beanspruchte und nur glücklich war, wenn sie halb auf meinem Kopf schlafen und meine Haare ankauen konnte. Kein lautes "Eeeeeeeeek!"  im Arbeitszimmer mehr, wenn sie hereinkam und sofort und unbedingt Aufmerksamkeit wollte.
Ich weiß ja, für eine Katze hatte sie ein außerordentlich langes und auch gesundes Leben, sie war nur zweimal wirklich krank. Aber irgendwie hilft es nicht...

Sie liegt nun neben Woody hinten im Garten. Schlaf gut, meine Süße.


Nickname 11.08.2016, 15.33| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerz

Gartenbesuch...

der etwas anderen Art...

Dass uns Tiere besuchen, daran sind wir ja gewöhnt, schließlich leben wir mitten im Wald. Rehe, Rotwild, Fuchs, Marder und Waschbär, dazu unzählige Vögel.

Dann diverse Nachbarskatzen und Hunde, zweimal sogar ausgebüchste Pferde, was der Göttergatte nicht so toll fand, er hat großen Respekt vor ihnen. Ich hab zum Glück gewisse Erfahrung mit Pferden, daher waren sie dann schnell wieder eingefangen und ihren Besitzern zurückgebracht.

Aber seit einigen Tagen finde ich jeden Morgen Nachbars Hühner hinten auf der Wiese... scheinbar ist unsere Wiese grüner.









Sally war auch sehr skeptisch...

Nickname 24.05.2016, 17.59| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Garten

Zum Piepen...

Gerade im Prospekt eines Discounters gesehen:

Trekkingweste
Trekkinghose
Trekkingschuhe
Trekkingjacke
Trekkingsandalen
Trekkingsocken

...

Blasenpflaster...

Nickname 15.05.2016, 10.15| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Sinnfrei ist es...

vor dem Großeinkauf im Supermarkt rückwärts in den Parkhafen zu fahren, hinter dem eine stachlige Berberitzenhecke steht.. um dann nach dem Einkauf mühsam Stück für Stück ums Auto nach hinten zu tragen...

Letztens gesehen in einem Einkaufszentrum...

Nickname 28.04.2016, 16.12| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sinnfrei ist es...

Es geht mir gut...

sehr gut...

Ich kann laufen, sprechen, hören, sehen, bin einigermaßen klar im Kopf (wobei so mancher, der mich kennt, da anderer Meinung ist), kann meine Rechnungen bezahlen, hab keine Probleme, die sich nicht lösen lassen. Ich hab meinen Göttergatten, Familie und Freunde, der/die für mich da sind. Es geht mir im Grunde blendend, alles andere wäre Jammern auf hohem Niveau.

Ich möchte einfach mal sagen, dass ich sehr dankbar dafür bin. So viele Menschen können nicht mal einen einzigen Punkt aus der obigen Liste für sich beanspruchen...

Nickname 19.04.2016, 22.39| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Auch in diesem Jahr...

möchte wieder jemand in unsere Zeitungsröhre einziehen:



Weich gepolstert ist sie schon, muss ich wieder ein Schild machen: "Bewohnt". Das hatten wir letztes Jahr schon, aber letzten Endes hat zum Glück niemand darin gebrütet. Ich weiß nicht, ob es so ideal ist, einmal am Tag kommt die Postfrau, mehrfach in der Woche die Prospektausträger oder der Blitzkurier. Gesehen hab ich noch keinen Kandidaten, der in Frage kommt, aber ich tippe auf eine Rotschwänzchenart.

Nickname 18.04.2016, 18.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Tierwelt

Sinnfrei ist es...

mich auf einer Bundesstraße, auf der 80km/h erlaubt sind, mit mindestens 120km/h zu überholen, um direkt vor mir rüberzuziehen und dann eine Fast-Vollbremsung hinzulegen, damit es noch dafür reicht, die Ausfahrt zu erwischen...

Ich vermute so entstehen viele Unfälle, wo es dann heißt.. "Unfallursache ungeklärt". Klar, oft ist der Verursacher weg und wenn das Opfer solcher Aktionen dann nicht mehr aussagen kann...

Nickname 14.04.2016, 10.52| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sinnfrei ist es...

Wer ist wer...

und wo...?

Wie ich schon in meinem ersten Beitrag hier im Blog schrieb, gab es vor vielen Jahren schon einmal ein "Cats crossing!".

Seitdem hat sich in der Bloggerwelt und auch hier bei Blue Lion viel verändert. Zum Beispiel die überaus nervtötende Tatsache, dass der C(o)urser beim Schreiben verschwindet, wenn man zu schnell tippt.. das macht mich aggressiv. Aber alles in Word vorschreiben auch.. dann kann ich auch hier schreiben..

Was mich aber wirklich irritiert, ist, dass es wohl heute üblich ist, den Blognamen und Usernamen öfter mal zu ändern, vom Design reden wir mal gar nicht. Damit muss ich wirklich erst klarkommen, solche Änderungen verwirren mich.
Natürlich ist das mein Problem, mich macht es nur traurig, dass ich die Blogs, in denen ich gern gelesen hab, oft nicht wiederfinde, oder besser gesagt nicht wiedererkenne.

Das nicht erkennen ist wiederum meinem Zeitmangel geschuldet, durch die Schichtarbeit mit Überstunden und langen Fahrwegen komm ich nicht täglich zum Bloggen oder dazu, die Blogroll in Ruhe zu lesen. Und somit hab ich oft auch nicht die Erinnerung an Details, die mir sagen könnten, wer hinter dem Blog steckt und ob ich ihn/sie kenne.

Vielleicht ist es ja auch bei so manchem gewollt, dass er nicht so schnell wiedergefunden wird. Mir fehlen halt die näheren Kontakte, um dem Ganzen folgen zu können.

Jedenfalls hat mir dieses Thema wieder mal klar gemacht, dass ich wohl nicht sehr flexibel bin...

Nickname 14.04.2016, 08.15| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Einfach zuhören...

Nickname 09.04.2016, 20.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Mach Dir mal nen schönen Tag und geh...

ins Krankenhaus!...

Gesagt, getan, am 6.4. fand ich mich in der Havelklinik in Berlin-Spandau zur ambulanten OP ein.
Anlass war ein ominöser Knubbel an meiner rechten Wade, von dem ich immer völlig überzeugt behauptet hatte, es sei eine Krampfader. Nur, irgendwann fing das Biest an, immer wieder mal tierisch weh zu tun, als würde einem jemand eine Stricknadel ins Bein rammen... nicht so schön. Also ging ich im letzten Jahr im Juni zur Varizenschau... ach nein, Venensprechstunde.

Dort kam dann die erstaunliche Diagnose, dass ich keine Krampfadern habe.. hätte ich nach über 35 Jahren in stehenden Tätigkeiten nicht erwartet.. Der Knubbel stellte sich als.. "Naja.. hm.. können wir so nicht sagen, es könnte ein.. ist nicht eindeutig. Wir empfehlen, rausschneiden und einschicken, dann wissen wir es." Punkt.

Ich könne jederzeit einen Termin vereinbaren oder auch zu einem niedergelassenen Chirurgen gehen wurde mir noch mit auf den Weg gegeben, ich könne es mir ja überlegen. Das hab ich dann auch getan, fast ein Jahr lang.. Aber da das Biest immer häufiger wehtat, hab ich dann im März endlich mal einen Anlauf gemacht und bekam auch relativ zeitig einen Termin. Ein Monat Wartezeit ist gut für diese Klinik, sie ist sehr beliebt.

Da nur eine örtliche Betäubung geplant war, hatte ich zumindest gefrühstückt und mir ein Notversorgungspaket gepackt, damit ich im Krankenhaus nicht darben muss. Und natürlich ausreichend Lesestoff, damit es nicht langweilig wird. Besonders letzteres war eine weise Entscheidung, um 8 Uhr sollte ich mich einfinden, um 10:15 Uhr gings dann endlich in den OP. 

Aber zunächst fand ich mich erst mal auf der Station ein, zur Anmeldung. Die erste Amtshandlung des Pflegers, der die Aufnahme durchführte, war, mir einen Plastikstreifen mit meinen persönlichen Daten ums rechte Handgelenk zu kleben. Da erntete ich schon den ersten irritierten Blick, denn auf seine Frage, ob mich das Ding stören würde, sagte ich, solange er mir keinen Zettel an den großen Zeh hinge, wär alles ok.

Dann zeigte er mir Zimmer und Bett, wobei letzteres mich doch eher an eine Bahre erinnerte.. Sehr schmal, steinhart und relativ hoch. Ein kleidsames Flügelhemd, eine entzückende grüne OP-Haube sowie ein aufregender Netz"string" lagen schon bereit. Dazu reichte mir der Pfleger noch Plastikfüsslinge "falls ich im OP laufen muss" (Hä?) und eine Inkontinenzeinlage von der Größe eines Tischsets... die müsse ich "einlegen". Und mich sofort umziehen, denn es ginge sicher gleich los.. Dann entschwand er höflicherweise.

Ich warf mich also in Schale, wobei ich Haube und Füsslinge erstmal wegließ, rang eine Weile mit dem Tischset und setzte mich dann aufs Bett zum Lesen. Innerhalb kürzester Zeit tat mir so der Hintern weh, dass ich mich dann doch hingelegt habe.

Wenig später kam ein weiterer Pfleger herein, nach höflichem Anklopfen, und teilte mir mit, ich müsse noch mal zur Anmeldung, es müsse "noch etwas gemessen werden". Hä? Völlig perplex sah ich an mir herunter und musterte mein OP-Outfit, daraufhin meinte er nur. "Ziehen Sie sich am besten einen Pulli drüber.".. Ja, nee, is klar. ich geh im Flatterhemd, hinten offen, mit nackten Beinen und Crocs an den Füßen nach unten an den Empfang, wo steter Publikumsverkehr ist.. also den ganzen Ornat wieder abgelegt, Jeans, T-Shirt und Crocs angezogen und runtermarschiert. Dort wurde mit grünem Edding auf meinem Bein herumgemalt, dann noch mal ein Ultraschall gemacht um die Abmessungen des Biests (Aha!) festzustellen und zeitgleich eine Ratestunde über den möglichen Befund mit zwei offenbar sehr frischen Assistenzärztinnen veranstaltet. War sehr lustig, einen Teil der Fachausdrücke hab ich sogar verstanden, weil ich mich beruflich zeitweise mit medizinischem Vokabular befassen musste. Zu einem endgültigen Ergebnis sind sie aber nicht gekommen. Also kehrte ich weiterhin unwissend ins Zimmer zurück.

Aber endlich war es dann soweit, ich durfte von der Bahre in den Rollstuhl steigen, ein eindeutiger Fortschritt. Dann ging es in den Keller zum OP. Irgendwie musste ich unterwegs wieder an die Sache mit dem Zettel am Zeh denken.
Im OP angekommen, durfte ich mich nach einer freundlichen Begrüßung mit Händedruck vom Chirurgen auf den OP-Tisch schwingen und auf den Bauch legen. War schon ein komisches Gefühl, um mich herum wuselten die Ärzte, eine der Assistenzärztinnen assistierte (haha) während der OP. Mein Bein wurde orange angemalt zur Desinfektion, und dann kam die Spritze zur Betäubung. Die tat weh, richtig weh. Zumindest dachte ich das, bis mir die Assistenzärztin eine Braunüle in die Handvene legte.. DAS tat dann richtig weh..

Die OP selbst dauerte nicht lange, ich schätze mal 30 Minuten mit allen Vorbereitungen. Danach durfte ich wieder in den Rollstuhl klettern, wurde zurück ins Zimmer chauffiert und hievte mich wieder auf meine Bahre. Dort verdöste ich dann den Rest der Wartezeit, bis die Assistenzärztin ins Zimmer schwebte, kontrollierte ob die Wunde nachblutete und mir dann verkündete, ich könne heim. Wunderbar, der Pfleger rief schon mal den Göttergatten an, damit er mich abholt, während ich in meine Sachen stieg. 

Leider stellte sich dann heraus, dass meine Krankenkassenkarte irgendwo zwischen Aufnahme und OP verloren gegangen war, eine eilige Suche brachte kein Ergebnis. Heute kam der Anruf, dass sie gefunden wurde, in der Rückentasche des Rollstuhls, mit dem sie mich in den OP und zurück gekarrt hatten.

Fazit: Bis auf kleine Verwirrungen fand ich das Krankenhaus wirklich toll, die Ärzte und Pfleger/innen sind alle sehr nett, höflich und entspannt. Man hört kein böses Wort, es ist überhaupt keine Hektik, das einzig laute Geräusch was ich hörte war Gelächter. Ich kann die Havelklinik also nur empfehlen, wenn man in deren Fachbereichen behandelt werden muss.

Nickname 08.04.2016, 19.00| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Meine arme kleine Seele...

fühlt sich derzeit wie ein Sofakissen..

Platt gesessen, rumgeworfen, gründlich aufgeschüttelt und mit einem Handkantenschlag ordentlich in der Mitte eingedellt und wieder an Ort und Stelle platziert...

Nachdem das letzte Jahr schon so furchtbar endete, mit Woodys Tod, ist das neue Jahr irgendwie auch deprimierend. Zumindest empfinde ich es so. Dieses ständige trübe Wetter, kein Winter, kein Frühling, so ein Zwischendings zwischen düster und ganz düster.. Einige Hiobsbotschaften aus dem Umfeld, auch wenn sie mich nicht soo persönlich betrafen, aber dennoch nimmt mich das immer mit. HSP sei dafür gedankt, auch wenn ich mich weigere, mich auf diese Tatsache zu reduzieren, aber es lässt sich halt nicht leugnen. Dann war ständig etwas mit den Katzen. Erst war Marcy krank, dann Sally, Frodo ist verschwunden, seit Wochen, und ich rechne nicht mehr wirklich mit seiner Rückkehr, auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt.

Schließlich waren alle Katzenmädels auf einen Schlag verschwunden, am gleichen Tag, an dem beim Nachbarn die Enten angegriffen wurden. Die Ente war weg, der Erpel schwer verletzt, er ist inzwischen auch tot. Da kam ich schon ins Grübeln. Erst zwei Tage später tauchten die Damen wieder auf, sehr zu meiner Freude. Ganz cool, als wäre nichts gewesen, kamen sie angetippelt. „War was?“

Bei mir lösen diese ganzen negativen Sachen eine fürchterliche Teilnahmslosigkeit aus, die dazu führt, dass ich mich zu nichts aufraffen kann. Ich möchte gern, krieg aber den Hintern nicht hoch, nur das Notwendigste funktioniert. Und ich könnte dann nur schlafen, am besten rund um die Uhr. Das funktioniert natürlich auch nicht, erstens muss ich ab und zu mal arbeiten gehen und dann, selbst wenn ich mich hinlege, schlaf ich nicht ein, oder nicht lange. Und besser geht es mir danach auch nicht.. 

Hoffen wir mal, dass der Frühling das ändert, immerhin hab ich gestern und heute schon ein bisschen im Garten erledigt...

Nickname 02.04.2016, 18.21| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Verwirrtes

Gerade entdeckt...

diesen Gartenblog hab ich gerade eben entdeckt...

Gartenbuddelei

Hat mir gut gefallen was ich bisher gesehen hab. Und es gibt eine Verlosung, ein Bildband über von Profis entworfene Gärten. Das Buch heißt "Gärten des Jahres". Guckt doch selbst mal rein.


Nickname 13.03.2016, 16.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Garten

Schneeweißchen...



mit Rosa-Schattierung...

Heute hat Lucky mir einen gelinden Schock versetzt.. als wir von der Arbeit heimkamen, saß er wie üblich in der Küche und erwartete uns in der Hoffnung auf einen kleinen Snack. Soweit war alles normal. Doch als ich ihn mir näher betrachtete, wurde mir bewusst, dass seine ganze linke Gesichtshälfte.. rosa war..
Mein erster Gedanke.. "Sonnenbrand".. den kriegt er als überwiegend weißer Kater gern mal im Sommer auf den Ohren und um die Augen, wo das Fell sehr dünn ist. Ich creme ihn zwar immer mit Kindersonnenschutz ein, wenn ich zuhause bin, aber ich muss ja auch mal arbeiten..
Allerdings teilte mir ein Blick aus dem Fenster in den trüben Himmel mit, dass ich wohl leicht umnachtet sein müsse, das zu vermuten, wo ich eine Minute zuvor schnatternd vor Kälte ins Haus gekommen war (Kombi aus Ekelwetter und zu dünn gewählter Jacke)..
Also gings weiter mit der Ursachenforschung.. Nun hat Lucky auch Herpesattacken, bedingt durch den frühen Verlust seiner Mutter war sein Immunsystem als Kitten nicht das Beste.. Den Kater auf den Tisch gesetzt, was ihn aus langjähriger Erfahrung (Abszessbehandlung in regelmäßigen Abständen) nicht wirklich freute, das Mäulchen aufgemacht und den Gaumen nach den typischen Herpesbläschen abgesucht. Nichts...

So starrte ich nun mein rosa Schätzchen an, das rosa Schätzchen starrte zurück und wir beide fragten uns etwas. Ich mich, warum mein Herzblatt so rosa war, er sich, warum es verdammt noch mal immer noch nichts Leckeres gegeben hatte.
Sein hungriger Blick brachte mich dann auf die richtige Spur.. morgens hatte es Katzenfutter mit Gelee gegeben.. dieses Gelee war.. rot. Ein feuchter Lappen, zwei Minuten abrubbeln und mein Knut für Privathaushalte strahlte wieder in blendendem Weiß....

Nickname 12.03.2016, 20.54| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Warnung vor Futterproben im Briefkasten


Unter dem Markennamen "Fressnapf" werden gefälschte Futterproben in Briefkästen verteilt.

Hier nachzulesen:


Falsche Futterproben

Nickname 02.03.2016, 15.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Und zum Kaffee...

gabs ein Drama...

Ich war gerade oben im 1. Stock des Hauses, da hörte ich den Göttergatten unten, wie er mit Miss Kitty sprach. Nun ist es eigentlich nicht ungewöhnlich, dass er das tut, sie lebt zwar nicht im Haus, aber im Anbau, der durch eine Zwischentür vom eigentlichen Haus getrennt ist. Verwundert hat mich nur, dass ich ihn so deutlich hören konnte. Dann hörte ich ein leicht entnervtes "Na toll..." was sofort alle Alarmglocken bei mir läuten ließ. Ich ließ alles fallen, was ich in der Hand hielt (Wäsche), begab mich eilig nach unten und fand folgendes "worst case scenario" vor.

Der Göttergatte hatte die Schüssel für das Vogelfettfutter draußen vergessen und wollte sie noch eben schnell holen. Er öffnete also die Tür um hinaus zu gehen. Und ebenso schnell raste Miss Rühr-mich-nicht-an Kitty an ihm vorbei ins Haus.. etwas, das sie noch nie zuvor getan hat, dazu ist sie viel zu ängstlich. Zumindest dachte ich das bisher.

Nun ist Miss Kitty die einzige der Gartenkatzen, die sich a) nicht anfassen lässt, b) in Rekordzeit panisch wird und c) überhaupt...

Bei uns sieht es folgendermaßen aus: Von der Eingangstür geht der Flur schnurgerade durch das ganze Gebäude, um hinten an einer weiteren Tür zu enden. Die führt zum Gurrki-Park, oder auch schnöde Katzenknast genannt, ein Auslauf von 60m² für unsere Hauskatzen, die keinen Freigang haben. Rechts vorn geht es ins Esszimmer, von dort ins Wohnzimmer. Am Ende des Flurs, rechts neben der Gurrki-Park-Tür ist die Treppe nach oben. Vorne links, gegenüber der Esszimmertür, geht es in die Küche, hinten links gegenüber der Treppe ins Bad.
Der Göttergatte stand also vor der Eingangstür, ich kam die Treppe herunter und Kitty stand mitten im Flur. Sah mich, drehte um und rannte zurück. aber nicht etwa durch die offene Tür nach draußen... Nein, angesichts des Göttergatten bog sie ins Esszimmer ab und raste weiter ins Wohnzimmer. Und dann ging es los.. das typische Jaulen einer panischen Katze, die nicht weiß wo sie ist und wo es rausgeht. Sie raste über alle Möbel, ich hörte es nur scheppern, poltern und krachen, als sie ordentlich abräumte in ihrer Angst. Dann gings weiter zum Fenster, wo die breite Fensterbank brechend voll mit Zimmerpflanzen steht. Dort gings dann weiter, einmal abräumen bitte. Nur klirrte es jetzt auch noch, als die diversen Keramiktöpfe zu Boden gingen.
Wir standen der Situation erst mal recht hilflos gegenüber, jede Annäherung hätte nur noch mehr Panik ausgelöst. Die Fenster zu öffnen wäre auch sinnlos gewesen, im Erdgeschoss sind alle Fenster mit Holzrahmen und Hasendraht vergittert, um die Katzen drin und die Waschbären draußen zu halten. Natürlich sind die Rahmen fest verschraubt...

Als Miss Kitty das erste Mal eine Atempause einlegte, fasste ich mir (schwachsinnigerweise, aber ich hab nie behauptet, intelligent zu sein) ein Herz und versuchte, sie im Genick zu packen. Während ich im Anschluss darauf wartete, dass die Blutung an meinem Handgelenk nachließ, tobte Kitty weiter ins Esszimmer, um dort die Fensterbank neu zu gestalten. Ein zweiter Versuch sie einzufangen, diesmal mit dicken Lederhandschuhen, scheiterte daran, dass ich sie nicht so fest packen wollte, wie es wohl notwendig gewesen wäre. Immerhin ging es diesmal ohne offene Wunden ab. Dann kroch sie in ihrer Panik unter ein Regal, das ihr genau 8cm Platz bot, ich habs hinterher nachgemessen. Leider hat sie die ganze Zeit keinerlei Anstalten gemacht, den Weg zur Tür zu nehmen, sie ließ sich durch nichts dazu bringen, dorthin zu gehen.
Es blieb letztendlich nur die Möglichkeit, die Fenstergitter zu entfernen. Also räumte ich die arg zerzausten Pflanzen beiseite, der Göttergatte holte Werkzeug und schraubte die Gitter ab. Dann räumten wir das Regalfach leer, hoben das Brett an und versuchten, Miss Kitty ihren Fluchtweg schmackhaft zu machen. Doch inzwischen war die arme Süße völlig fertig und saß apathisch in der hintersten Ecke. Mit einem energischen Schubs von mir fand sie dann aber doch den Weg nach draußen und ließ uns in unserem persönlichen Trümmerfeld zurück.

Wenig später saß die Dame im Vorraum und futterte gelassen ein Häppchen... Auch später war sie wieder ganz gelassen, wartete auf Leckerchen, als wäre nie etwas gewesen. Katzen... Zum Glück ist es ohne Verletzung abgegangen, zumindest für Miss Kitty. Und ich hab ja Betaisodona...

Nickname 23.01.2016, 18.48| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Katzen

Ein kleines Lebenszeichen...

aus der Pampa.

So haben Monika Hofgeschnatter und ich unser Umfeld gern liebevoll-ironisch genannt, weil es hier wirklich ziemlich gottverlassen ist. Aber ich bin glücklich hier, anders könnte ich gar nicht mehr leben. Und das als ehemalige Berlinerin...

Der Alltag hat uns inzwischen eingeholt, auch wenn die Trauer und der Schmerz uns weiterhin begleiten. Sie haben sich verändert, stehen nicht mehr so grell im Vordergrund, aber sie haben noch einen großen Anteil an meiner Stimmung. Ich will es auch gar nicht anders haben, so wie der Tod zum Leben gehört, tun dies auch die Trauer und der Schmerz.

Ich darf mich nur nicht mehr darin verlieren, denn es gibt noch einen Göttergatten und acht Katzen hier, die meine Liebe und Aufmerksamkeit brauchen. Das nächste Sorgenkind hatten wir schon, Marcy war krank.

Am Montag kam ich früh raus, da saß sie in der Kartonhöhle, allein. Das ist schon ungewöhnlich, normal kuscheln die Mädels auf der Bank vor der Heizung oder toben draußen herum, je nach Wetter. Sie kam zwar dann heraus, fraß aber nicht, was noch ungewöhnlicher war. Normalerweise wird gefuttert, als gäbs kein Morgen. Das Näschen war aber kühl und feucht, sie schmuste auch mit mir, also warteten wir erst mal ab. Dienstag früh war es dann deutlich, sie saß als Päckchen (wer Katzen hat, kennt das, die typische Sphinxhaltung, nur mit untergeklappten Vorderpfötchen, die ganze Katze wirkt unglücklich und verkrampft) vor der Heizung und ignorierte alles.

Also wurde sie eingesackt und ab zur Tierärztin. Marcy hat im Auto kaum was gesagt, auch bei der Tierärztin war sie ganz ruhig und kooperativ. Diagnose: Über 40°C Fieber, ein ordentlicher Magen-Darminfekt. Sie bekam dann Antibiose, Fiebersenker und Schmerzmittel. Zuhause hüpfte sie schon deutlich munterer aus dem Kennel, seitdem geht es ihr eigentlich gut. Sie frisst wieder, das Fieber ist auch weg. Gestern hab ich sie nämlich ins Haus geholt und Fieber gemessen, allerdings war das, als wollte man einen Knoten in einen Aal machen.. Sie hat sich nicht gewehrt, tatsächlich ist sie für eine ehemalige "Wild"katze sehr lieb, knurrt nicht, beißt und kratzt nicht. Aber sie wollte weg, und das vehement. Trotzdem hab ich es dann mit liebevoller Konsequenz geschafft. Die Temperatur war normal und wir beide glücklich, Marcy, weil sie wieder raus durfte und ich, weil die Temperatur normal war.

Die Fiebermessprozedur werde ich heute aber vorsichtshalber noch mal wiederholen.

Nickname 23.01.2016, 09.04| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Katzen

Danke Euch allen...

für Euer Mitgefühl.

Sicher, wir wissen, dass wir die Tränen gewählt haben wenn wir einem Tier unsere Liebe schenken. Es wird fast immer vor uns von dieser Welt gehen und das ist auch gut so. Zumindest, wenn niemand nach unserem Tod da ist, der es weiter versorgt und liebt. Aber der Schmerz ist so allumfassend und die furchtbare Leere im Haus, die darauf folgt, ist so furchtbar...
Ich habe ständig das Gefühl, dass etwas nicht stimmen kann in unserem Leben. Der gesamte Tagesablauf ist verändert, und wenn wir alle gemeinsam im Bett liegen, sind es eben doch nicht alle. Einer fehlt, auch wenn Woody selten mit uns im Bett geschlafen hat. Aber ich wusste wo er war, das hat genügt.
Nun gehe ich durchs Haus, sehe all die leeren Plätze und fühle mich ebenso leer...

Nickname 12.01.2016, 15.50| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerz

Meine Welt ist ein Stück dunkler geworden...

ein geliebter Sonnenstrahl hat sie verlassen. Am 31.12. mittags hat Elwood Blues diese Welt verlassen und ist zu seinem Bruder Jake gegangen. Nun sind die pelzigen Blues Brothers wieder vereint...

Es fuhr auf uns herab wie ein Schwert aus dem Nichts, eben noch saß er beim Göttergatten schnurrend auf dem Arm und putzte sich, wenig später war er tot. Wir haben es nicht mal zur Tür heraus geschafft, um in die Tierklinik zu fahren. Das Warum werden wir nie erfahren, aber im Grunde ist es auch nicht wichtig. Gestern, an einem nebligen, tristen Neujahrstag haben wir ihn bei seinem Bruder Jake und unseren anderen, schon vorangegangenen pelzigen Freunden begraben.

Ein Stück meines Herzens liegt bei jedem von ihnen.

Seitdem irre ich durchs Haus, jeder leere Lieblingsplatz von Woody entspricht der Leere in meinem Herzen. Zwischendurch dachte ich schon, ich hätte keine Tränen mehr, aber ich habe mich geirrt. 

Es ist gut so, ich will um ihn weinen können.



Nickname 02.01.2016, 06.16| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Schmerz

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